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2014/01/23 12:55:00 GMT+1

Statement der SBVg zur Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers durch den Bundesrat

  • Die SBVg zeigt sich enttäuscht vom heutigen Entscheid des Bundesrates zur Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers (AZP).
  • Die SBVg ist nach wie vor überzeugt, dass er kein zielführendes Mittel zur Steuerung der Immobilienpreise ist, u.a. da er viel zu breit wirkt und es noch keinen Test in der Realität gibt. Entsprechend hoch sind die Unsicherheiten bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen.
  • Die SBVg hat aber schon lange anerkannt, dass punktuelle Überhitzungstendenzen auf dem Schweizer Immobilienmarkt bestehen. Aus diesem Grund haben die Banken vor über einem Jahr auch Hand zu dämpfenden Massnahmen geboten. Die SBVg hätte sich vom Bundesrat eine gemeinsame Lagebeurteilung gewünscht, bevor nun diese einseitige Massnahme beschlossen wurde. Im Weiteren hätte man der Selbstregulierung mehr Zeit einräumen sollen, um ihre Wirkungen auf den Immobilien- und Hypothekarmarkt voll entfalten zu können.
  • Die SBVg erwartet, dass der AZP wieder ganz zurückgefahren wird, sobald sich die Situation auf dem Immobilienmarkt entspannt.