Navigation

Message
Reform der kaufmännischen Grundbildung «Kaufleute 2022»

Reform der kaufmännischen Grundbildung «Kaufleute 2022»

Für die kaufmännische Grundbildung, als meistgewählte berufliche Grundbildung der Schweiz, wurde Anfang 2018 das Reformprojekt «Kaufleute 2022» ins Leben gerufen.

Für die kaufmännische Grundbildung, als meistgewählte berufliche Grundbildung der Schweiz, wurde Anfang 2018 das Reformprojekt «Kaufleute 2022» ins Leben gerufen. Dies ist ein schweizweites und branchenübergreifendes Reformprojekt, das von der Schweizerischen Konferenz für Kaufmännische Ausbildungs- und Prüfungsbranchen (SKKAB) geleitet wird. Ziel ist es, die berufliche Grundbildung zur/m Kauffrau/Kaufmann EFZ künftig stärker auf den Erwerb relevanter Kompetenzen für die Arbeitswelt der Zukunft auszurichten.

Das Reformprojekt Kaufleute 2022 nimmt die Kerngedanken vergangener Reformen auf und verfolgt diese weiter: integrierte Förderung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen an allen drei Lernorten, Befähigung zu lebenslangem Lernen, Hinführung zu selbstständigem Lernen und Arbeiten. Im Zuge des Reformprojekts wird u.a. eine neue Bildungsverordnung (BiVo) entwickelt. Ab August 2022 soll an allen Schweizer Berufsschulen in der kaufmännischen Grundbildung nach neuer BiVo unterrichtet werden.

Die SBVg begrüsst die Reform Kaufleute 2022, da sie einen wichtigen Beitrag an die Weiterentwicklung der kaufmännischen Grundbildung leistet. Insbesondere arbeiten wir als eine von 19 Ausbildungs- und Prüfungsbranchen aktiv am Reformziel der Ausrichtung auf Handlungskompetenzen mit. Die Lernenden sollen befähigt werden, Kompetenzen zu erwerben, die es ihnen ermöglichen zielgerichtet, der Situation angemessen und verantwortungsbewusst betriebliche Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen.

Die Branche Bank macht sich stark für das schweizerische Erfolgsmodell der beruflichen Grundbildung, jetzt und auch zukünftig. Die Bankgrundbildung soll attraktiv, modern und qualitativ hochwertig bleiben. Der Einsatz von modernen Technologien und der Erwerb entsprechender Fähigkeiten nehmen einen besonderen Stellenwert in der Ausbildung ein. Durch die Reform muss sowohl die Arbeitsmarktfähigkeit der Absolventen mit EFZ Abschluss wie auch die Anschlussfähigkeit an die höhere Berufsbildung weiterhin sichergestellt werden.