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2015/12/17 12:35:00 GMT+1

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Zufriedene Lernende in der Bankenbranche

Zufriedene Lernende in der Bankenbranche

Die SBVg und ihre Mitgliedsbanken setzen sich seit Jahren für eine gute Ausbildung ihrer Lernenden ein. Das zahlt sich aus: Gemäss einer Studie der Lernendenplattform "yousty" und der FHNW beschäftigt die Finanzbranche die zufriedensten Lernenden.

In ihrem "Lernendenbarometer 2015 by yousty.ch" sind Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) unter anderem der Frage nachgegangen, wie zufrieden Lernende in den verschiedenen Branchen sind. Dem von der Gratiszeitung 20 Minuten unterstützten Befragungsaufruf waren im Frühsommer 2015 rund 5‘000 vorwiegend Deutschschweizer Jugendliche gefolgt.

Das Ergebnis: Banken und Versicherungen beschäftigen die zufriedensten Lernenden. Was Banken für die Zufriedenheit ihrer Lernenden tun und wie es diesbezüglich in der Romandie aussieht, erzählen Monika Eicher von Raiffeisen und Antoni Gori von der Banque Cantonale Vaudoise.

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Monika Eicher, Nachwuchsentwicklung und Leiterin Lernende, Raiffeisenbanken

 

insight: Frau Eicher, wie fördert Ihr Institut die kaufmännische Lehre Bank?

Monika Eicher: Wir geniessen als Ausbildungsbetrieb einen guten Ruf und stellen jährlich rund 250 neue Lernende ein. Bei vielen Raiffeisenbanken haben junge Interessierte die Möglichkeit, sich mittels Schnupper- oder Infonachmittagen über die Kaufmännische Lehre Bank zu informieren. Viele Jugendlichen schätzen diese Möglichkeit, da sie so einen ersten Einblick in das Berufsumfeld und die zumeist teambezogene Arbeit bei Raiffeisen erhalten.

Woher stammt aus Ihrer Sicht die Zufriedenheit der Banklernenden in der Deutschschweiz?

Berufsbildner und Praxisausbilder in den jeweiligen Bankinstituten kümmern sich sehr gut um die Lernenden. Die Jugendlichen geniessen eine sehr gute Ausbildung in den drei Bereichen Bank, Berufsschule und überbetriebliche Kurse, wo sie gefördert und gefordert werden. Durch die verschiedenen betrieblichen Stages, welche die Lernenden während ihrer Ausbildung absolvieren, erhalten sie einen breiten Einblick in die Branche und verfügen so über eine gute Grundausbildung, um sich anschliessend in der Bankenwelt zu etablieren.

Was kann ein Institut aus Ihrer Sicht tun, um die Zufriedenheit von Banklernenden künftig hochzuhalten oder weiter zu verbessern?

Es gilt, Interessierte frühzeitig über die Anforderungen der Banklehre zu informieren, damit sie punkto Branche und Betrieb die richtige Wahl treffen können. Während der Ausbildung ist es zentral, die Lernenden gut zu betreuen und sie als ein wichtiger Teil des Lehrbetriebes zu behandeln. Obwohl die Banklehre an sich schon sehr anspruchsvoll ist, ist es ebenfalls sehr wichtig, dass die Jugendlichen gefördert werden, beispielsweise, in dem man sie sukzessive ins Tagesgeschäft einbezieht. Das gibt ihnen das Gefühl, dass man ihnen etwas zutraut.

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Antoni Gori, Responsable Management Développement,Banque Cantonale Vaudoise

 

insight: Monsieur Gori, quelle valeur accorde-t-on à l’apprentissage de commerce Banque en Suisse romande?

Antoni Gori: L´apprentissage de commerce branche Banque est recherché par les jeunes intéressés par un apprentissage de commerce. Il est reconnu comme l’une des meilleures formations dans le domaine, mais aussi des plus difficiles.

Trop de jeunes, par contre, méconnaissent encore cette voie qui leur permet non seulement d’acquérir une bonne formation de base, mais de pouvoir se spécialiser dans un métier et de poursuive leurs études dans des instituts de formations supérieures tels que "l’Ecole Supérieure Banque et Finance".

Comment évaluez-vous la satisfaction des apprentis de commerce Banque en Suisse romande?

Les jeunes ayant choisi un apprentissage de commerce branche Banque se disent ravis de leur choix. Ils évoluent dans des petites équipes et bénéficient de méthodes d’encadrement et d’apprentissage qui mettent l’accent sur la prise de responsabilités. Leur formation les prépare de plus à interagir efficacement avec des clients internes et externes. Pour nous, banque, notre challenge est de leur offrir une formation de base de qualité, qui va les marquer et qui sera un tremplin pour la suite de leur carrière.

Selon vous, que peut entreprendre un établissement bancaire pour améliorer ou maintenir élevée la satisfaction de ses apprentis?

Nous devons tout d’abord continuer de faire connaître, auprès des jeunes de toutes les voies d’étude, mais aussi de leurs parents, la voie de l’apprentissage bancaire. Si nous voulons ensuite garder le maximum de jeunes dans le domaine bancaire il faut leur faire découvrir les métiers de la banque de manière globale, leur offrir des opportunités de mobilité et s’assurer qu’ils ont bien compris qu’elle sera leur contribution et leur valeur-ajoutée pour le client final.