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26. Juni 2019

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Das SwissBanking Politforum: Treffpunkt von Branche und Politik

Das SwissBanking Politforum: Treffpunkt von Branche und Politik

Das politische System der Schweiz lebt von der Beteiligung. Das war eine zentrale Botschaft des ersten Politforums der Schweizerischen Bankiervereinigung am 20. Juni in Bern. Bundespräsident Ueli Maurer unterstrich den Wert des Austauschs von Branche und Politik für den Wohlstand des Landes.

Rund 150 Bankmitarbeitende mit politischem Mandat trafen sich in Bern zum branchenweiten Networking-Anlass SwissBanking Politforum mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Behörden und des Finanzplatzes. SBVg-Präsident Herbert J. Scheidt zollte als Gastgeber dem Engagement der Anwesenden Respekt und betonte ihren wichtigen Beitrag für das politische System sowie für den gesamten Finanzplatz.

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Herbert J. Scheidt, Präsident SBVg
Diejenigen Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die sich neben ihrer täglichen Arbeit in den Dienst der Gesellschaft stellen und politische Aufgaben übernehmen, sind für Herbert J. Scheidt dank ihrer Expertise wichtige Wissensvermittler. Über 2000 Bankmitarbeitende engagieren sich in der ganzen Schweiz aktiv in der Politik – sei es auf kommunaler, kantonaler oder eidgenössischer Ebene – oder in den Gremien der SBVg.

Angesichts der grossen Bedeutung der Finanzbranche für die Schweiz sei es wichtig, dass sich Finanzfachleute in die Politik einbringen, sagte der Präsident der Bankiervereinigung mit Blick auf das Wahljahr 2019.

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Bundespräsident Ueli Maurer
«Man gibt sehr viel und bekommt aber auch etwas zurück», betonte Bundespräsident Ueli Maurer in seinem Grusswort. Die Konsensbereitschaft in der Wirtschaft und der Politik sei zentral. Er dankte den Anwesenden ausdrücklich für ihren Beitrag zum Wohl des Landes und rief dazu auf, Werbung für die Milizämter zu machen. «Es ist doch schön, sich für sein Land einzusetzen. Die Schweiz braucht solche Leute wie Sie!», sagte Maurer.

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Andri Silberschmidt, Alexandra Perina-Werz, Urs Leuthard, Martin Landolt
Das erste Politforum der Schweizerischen Bankiervereinigung stellte auch zentrale inhaltliche Fragen zum Finanzplatz in den Mittelpunkt: Wo muss der Finanzplatz hin? Welche Politik braucht der Schweizer Finanzplatz? Unter diesen Fragestellungen diskutierten auf zwei hochkarätig besetzten Podien Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Branche und Behörden, wie der Finanzplatz erfolgreich in die Zukunft geführt werden kann.

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Edouard Cuendet, Daniela Stoffel, Urs Leuthard, Stephan Zwahlen (von links nach rechts)
Dienstleistungsorientierung, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit waren die am häufigsten genannten Schlagworte. Es herrschte Einigkeit darüber, dass der Schweizer Finanzplatz in dieser Hinsicht in einer guten Ausgangslage ist, sich aber nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. «Nichts kann gleich bleiben, damit es gleich bleibt», brachte das die Staatssekretärin für internationale Finanzfragen, Daniela Stoffel, mit Blick auf die Perspektiven des Finanzplatzes auf den Punkt.
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