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30. Juni 2016

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SBVg-Zertifikat für Praxisausbilder: kompetitiver Vorteil für Institute

SBVg-Zertifikat für Praxisausbilder: kompetitiver Vorteil für Institute

Die Praxisausbilder-Zertifizierung der SBVg wertschätzt Praxisausbilder und hilft ihren Banken, die Ausbildungsstrukturen zu optimieren. Seit Mai 2016 sind auch die Valiant sowie die Zuger Kantonalbank zertifiziert.

Mit einer guten Betreuung der Lernenden gewährleisten Praxisausbilder (PA) eine attraktive, qualitativ hochstehende Ausbildung – ein Kernargument im zunehmenden Kampf um die jungen Talente für die Bankgrundbildung. Jüngst haben sich die Valiant und die Zuger Kantonalbank für eine Zertifizierung entschieden.

Wertschätzung und Qualitätsstandard durch Zertifizierungssystem

„Durch die SBVg-Zertifizierung Praxisausbilder legen wir die Messlatte für unsere Lernendenbetreuung und die Qualität unserer Grundbildung insgesamt eine Stufe höher“, erklärt Paulo Cabral, Verantwortlicher Grundbildung der Valiant. „Auch im Hinblick auf die Wertschätzung der Praxisausbilder-Tätigkeit war es für uns ein grosses Ziel, die Zertifizierung als Institut sicherzustellen.“

Zertifizierung als Wettbewerbsvorteil für die zertifizierte Bank.

Die Zertifizierung durch die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) ist ein Wettbewerbsvorteil für die zertifizierte Bank. Um eine Zertifizierung zu erhalten, muss die Bank ein Ausbildungskonzept erstellen, das unter anderem die Struktur und die Abläufe der Ausbildung aufzeigt. Die eigenen Grundbildungsstrukturen werden auf diese Weise transparent und lassen sich einfacher optimieren.

„Anstatt alle Institute gleichschalten zu wollen, trägt das Zertifizierungssystem der institutionellen Vielfalt Rechnung“, betont Matthias Wirth, Leiter Ausbildung SBVg. „Die Idee dahinter ist, dass das jeweilige Institut die Zertifizierungsvorgaben in seine Unternehmenskultur integriert,

2‘028 Praxisausbilder zertifiziert

Hat ein Institut den Antrag auf Zertifizierung gestellt, prüft und beurteilt das Fachgremium Zertifizierung der SBVg das Ausbildungskonzept. Mitglieder des Fachgremiums stehen von Beginn an für Fragen und allfällige Begleitung zur Verfügung. Das antragstellende Institut hat zudem die Möglichkeit, das Konzept im Gremium persönlich vorzustellen.

Die SBVg prüft die Mindestvorgaben.

„Wenn alle Fragen rund um das Konzept geklärt sind, erhält die jeweilige Gesamtbank die Zertifizierung“, erläutert Wirth. „Ab dem Zeitpunkt kann sie bei der SBVg zwei Mal pro Jahr Zertifikate für ihre Praxisausbilder beantragen, welche die Mindestvorgaben erfüllen.“ Seit der Einführung der Zertifizierung 2005 haben bis anhin 2‘028 Praxisausbilder das SBVg-Zertifikat erhalten.

Nach der Zertifizierung des jeweiligen Instituts überprüft das Fachgremium im Mehrjahresturnus anhand eines vereinbarten Besuchs, ob die Bank die Vorgaben einhält und somit die Re-Zertifizierung erhält. Klingt dieser Zertifizierungsprozess nicht nach einem bürokratischen Monster? Paulo Cabral von der Valiant winkt ab: „Die Arbeit zahlt sich für uns aus, da interne Prozesse sichtbar werden. Den Ablauf der Zertifizierung selbst habe ich als unkompliziert erlebt.“

Zertifizierte Institute Stand 2016: Aargauische Kantonalbank, Basler Kantonalbank/Bank Coop, Credit Suisse/Neue Aargauer Bank, Graubündner Kantonalbank, Hypothekarbank Lenzburg, LGT, Liechtensteinische Landesbank, Raiffeisen, Valiant, UBS, Zuger Kantonalbank

 

Interessieren Sie sich für eine Zertifizierung Ihres Instituts? Melden Sie sich unverbindlich bei micha.deroo@sba.ch.

Weitere Infos unter www.swissbanking.org