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Das Online-Magazin der Schweizerischen Bankiervereinigung
30. Juni 2015

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Wir brauchen keinen wettbewerbsverzerrenden Swiss Finish!

Wir brauchen keinen wettbewerbsverzerrenden Swiss Finish!

Liebe Leserinnen und Leser

Der Schweizer Finanzplatz steht seit 2009 für Steuerkonformität.
 

Die folgenden Stichworte belegen dies: OECD 26 (2009), Empfehlungen der SBVg zur Steuerkonformität im Crossbordergeschäft (2013), Fatca (2013), Steuerdelikte als Vortaten zur Geldwäscherei (FATF Empfehlungen) und klares Bekenntnis zur Einführung des automatischen Informationsaustauschs mit dem Ausland (2014). Wir halten seit sechs Jahren alle internationalen Standards in Steuerfragen ein. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Das gilt nach wie vor. Aus diesem Grund haben wir auch einen Alleingang der Schweiz bei zusätzlichen Massnahmen zur Überprüfung der Steuerkonformität ("Weissgeld-Vorlage") immer abgelehnt. Den bundesrätlichen Versuch so etwas 2013 ins Geldwäschereigesetz (GwG) und 2014 ins Finanzinstitutsgesetz (FINIG) einzubauen: erfolgreich gebodigt. Nun versucht der Bundesrat zum dritten Mal die "Weissgeld-Vorlage" im Geldwäschereigesetz zu verankern. Das Verdikt steht noch aus, aber unsere Position ist klar. Der Schweizer Finanzplatz braucht keinen wettbewerbsverzerrenden Swiss Finish, der international von niemandem verstanden wird, ein Fremdkörper im Geldwäschereigesetz ist und viel Aufwand generiert.