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Das Online-Magazin der Schweizerischen Bankiervereinigung
25. März 2021

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Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Leserinnen und Leser

Die Schweiz ist aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie weiterhin mit grossen Herausforderungen konfrontiert, die nur mit gemeinsamen Anstrengungen zu bewältigen sind. Unser aller Ziel sollte dabei sein, die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern und der Wirtschaft auf bestmögliche Weise wieder auf die Beine zu helfen. Auch unter dem anhaltenden Eindruck der Corona-Pandemie stehen wir vor wichtigen politischen Weichenstellungen. So wird das Stimmvolk im Juni unter anderem über das CO2-Gesetz entscheiden. Die Bankiervereinigung setzt sich für eine Annahme ein.
Herbert J. Scheidt
von Herbert J. Scheidt, Präsident

Die Schweiz reagiert im Umgang mit Corona zu viel und agiert zu wenig. Das offenbart sich in einer zu tiefen Testquote, in mangelnden Erkenntnissen zu Ansteckungsverläufen und uns fehlt es an Impfstoff, obwohl wir eines der reichsten Länder der Welt sind. All diese Defizite zu beheben, würde uns nur einen Bruchteil von dem kosten, was wir heute und in Zukunft mit den Hilfsprogrammen zahlen müssen. Jetzt gibt es nur eines: testen, tracen und impfen. Unser aller Ziel sollte dabei sein, die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern und der Wirtschaft auf bestmögliche Weise wieder auf die Beine zu helfen – indem wir die Möglichkeit zur Öffnung schaffen. Das ist die denkbar beste Unterstützung für jedes Wirtschaftssystem. Die Banken werden ihre Verantwortung auf diesem Weg weiterhin wahrnehmen.

Unsere Verantwortung haben wir auch im Fokus, wenn wir uns als Bankiervereinigung für Nachhaltigkeit einsetzen. Dieses Thema steht nun seit Jahren ganz oben auf unserer  Prioritätenliste. Die Annahme des CO2-Gesetzes bei der Abstimmung im Juni ist absolut notwendig, damit unsere Enkel in einer intakten, gesunden Welt leben können, die ihnen alle Möglichkeiten bietet. Wir machen uns als Vereinigung deshalb für das CO2-Gesetz stark. Zugleich möchte ich Ihren Blick auch darauf lenken, welche wichtige Rolle der Finanzplatz Genf im Bereich der Nachhaltigen Finanzen spielt: Lesen Sie hier mehr dazu (LINK zu Beitrag Genf Vorreiter Sust Fin/Alexandre Roch).

Die Digitalisierung ist ein weiteres wichtiges Feld, auf dem sich die Bankiervereinigung engagiert. Zwar muss jedes Institut für sich selbst herausfinden, welche Tools die richtigen sind, um die digitalen Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Allerdings arbeiten wir gleichzeitig für unsere Mitglieder an neuen Grundlagen beispielsweise im Bereich Open Finance. Die sichere Zusammenarbeit zwischen Banken und Drittanbietern im Dienst der Kundinnen und Kunden steht dabei im Zentrum.

Zum Abschluss möchte ich noch einen Blick auf die Rahmenbedingungen werfen, die wir gerade auch in diesen Zeiten schützen müssen: Die OECD hat sich zum Ziel gesetzt, die steuerlichen Herausforderungen der Digitalisierung anzugehen. Die enormen Kosten für die Bewältigung der COVID-19-Krise verstärken den Druck, für die Staaten neue Einnahmen zu generieren. Zwar ist vieles noch ungewiss, doch es ist für das Wohl des Schweizer Finanzplatzes wichtig, dass wir auch diese Entwicklungen aktiv begleiten.

Ich wünsche Ihnen eine anregende und informative Lektüre.

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Die SBVg behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen (ausser Französisch, Englisch und Italienisch). Kommentare mit Pseudonymen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht.

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