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Statement der SBVg zur Revision der Rechnungslegungsvorschriften für Banken

  • Die SBVg begrüsst die Revision der Rechnungslegungsvorschriften für Banken im Grundsatz. Dadurch wird sichergestellt, dass den Banken auch in Zukunft ein vollwertiger, eigenständiger und allgemein anerkannter Rechnungslegungsstandard zur Verfügung steht.
  • Durch den frühzeitigen und konstruktiven Einbezug der Branche konnte in vielen Bereichen sichergestellt werden, dass die neuen Vorschriften in der Praxis sinnvoll sind und von den Banken mit vernünftigem Aufwand umgesetzt werden können.
  • Anpassungsbedarf besteht noch bei folgenden Punkten: 
    • Wir lehnen es entschieden ab, dass die Vorschriften zur Mindestgliederung künftig nicht mehr auf Verordnungsstufe geregelt sein sollen. Dies entspräche nicht der Wichtigkeit und Tragweite dieser Vorgaben und würde die Rechts- und Planungssicherheit für die Banken in unangemessener Weise verschlechtern.
    • Von der geplanten zwingenden Verrechnung von Wertberichtigungen mit den entsprechenden Aktiven muss abgesehen werden. Die Verrechnung von Wertberichtigungen führt insbesondere für kleinere Banken zu einem unverhältnismässigen Aufwand, dem kein entsprechender Nutzen gegenübersteht.
    • Auch eine Einschränkung gegenüber dem Obligationenrecht betreffend die Anwendung der Sammelbewertung für Beteiligungen, Sachanlagen und immaterielle Werte ist zu unterlassen, da dies zu einer sachlich völlig ungerechtfertigten Ungleichbehandlung der Banken gegenüber anderen Unternehmen führt.
  • Die ausführliche Vernehmlassungsantwort finden Sie hier.