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Der Schweizer Finanzplatz setzt seine Strategie steuerkonformer Vermögen fort

  • Nach der Zustimmung des Deutschen Bundestags fand das bilaterale Steuerabkommen mit der Schweiz nach der Ablehnung im Deutschen Bundesrat auch im angerufenen Vermittlungsausschuss keine Mehrheit. Das Abkommen kommt somit vor allem aus innenpolitischen Gründen in Deutschland nicht zu Stande. Die SBVg bedauert das. Damit wurde eine grosse Chance verpasst, eine für alle Seiten faire, optimale und nachhaltige Lösung zu verabschieden, um die bilateralen Steuerprobleme abschliessend zu regeln.
  • Unabhängig davon, dass mit Deutschland kein Steuerabkommen abgeschlossen werden konnte, wird der Schweizer Finanzplatz seine Neupositionierung entschieden vorantreiben und in Zukunft nur steuerkonforme Vermögen akquirieren und verwalten.
  • Ein Element dieser Strategie bleibt die Abgeltungsteuer, welche die Vergangenheit regularisiert und die Zukunft steuerkonform gestaltet. Als weiteres Element hat die SBVg dem Schweizer Bundesrat im Rahmen seiner Weissgeldstrategie verhaltensbasierte Richtlinien vorgeschlagen, wie in Zukunft unversteuerte Vermögen glaubwürdig und nachhaltig von der Schweiz ferngehalten werden könnten.
  • Die Banken in der Schweiz stehen weiterhin zur Strategie der Abgeltungsteuer, die gemäss EU-Kommission mit europäischem Recht kompatibel ist. Entscheidend für den Erfolg der Strategie ist, dass nun zuerst Steuerabkommen mit den grossen Nachbarländern der Schweiz abgeschlossen werden, bevor mit weiteren europäischen Ländern Gespräche gestartet werden.