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Nein zur „Selbstbestimmungs“ -Initiative stärkt die international vernetzte Schweiz

Nein zur „Selbstbestimmungs“ -Initiative stärkt die international vernetzte Schweiz

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprachen sich am 25. November klar gegen die „Selbstbestimmungs“-Initiative der SVP aus. Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) engagierte sich in der Wirtschaftskampagne gegen die Initiative und zeigt sich erfreut über die deutliche Ablehnung von Volk und Ständen. Der Entscheid ist Ausdruck dafür, dass sich das Schweizer Stimmvolk weiter eine offene und international vernetzte Schweiz wünscht.

Die Ablehnung der «Selbstbestimmungs»-Initiative ist ein klares Votum des Schweizer Souveräns für die Offenheit unseres Landes. Eine Annahme hätte Rechtsunsicherheit für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen bedeutet. Die Ablehnung der Initiative ermöglicht es der Schweiz auch in Zukunft als verlässliche Vertragspartnerin in internationalen Verhandlungen aufzutreten und vorteilhafte Abkommen auszuhandeln (z.B. Wirtschaftsabkommen, die unseren Unternehmen Zugang zu internationalen Märkten verschaffen). Die SBVg nimmt daher den Entscheid von Volk und Ständen mit Erleichterung zu Kenntnis.

SBVg setzt sich weiterhin für Offenheit und Freihandel ein

Mit Blick auf die bevorstehenden Abstimmungen stellt die SBVg besorgt fest, dass auch im kommenden Jahr erneut zentrale Pfeiler der Schweizer Wirtschafts- und Aussenpolitik  zur Diskussion stehen werden. Fakt ist, dass die internationale Einbettung massgeblich zu den attraktiven Rahmenbedingungen des Wirtschafts- und Finanzstandorts Schweiz beiträgt. Schweizer Unternehmen, gerade auch im Finanzbereich, können dank den Abkommen mit ihren exportorientierten Dienstleistungen in der Schweiz Arbeitsplätze anbieten, Wertschöpfung erzielen und Steuern bezahlen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand des Landes. Für die SBVg ist es daher unbestritten, sich auch künftig für liberale Werte wie Offenheit und Freihandel einzusetzen.