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Nachhaltiges Anlegen – Die neue Norm

Nachhaltiges Anlegen – Die neue Norm

Die Klimadiskussion bewegt die Schweiz und den Finanzplatz. Die neuesten Zahlen von Swiss Sustainable Finance zum Volumen der nachhaltigen Investitionen in der Schweiz zeigen mit über 700 Milliarden Franken einen neuen Höchststand.

Am 3. Juni lancierte Swiss Sustainable Finance die zweite Marktstudie zu nachhaltigen Anlagen in der Schweiz. Diese bringt positive Neuigkeiten für den Schweizer Finanzplatz und die Klimapolitik. Die nachhaltigen Investitionen sind im letzten Jahr um 83% auf den neuen Höchststand von 717 Milliarden Franken angewachsen. Das zeigt, dass soziale und umweltbezogene Aspekte heute eine zentrale Rolle im Anlageverhalten spielen. Die Investoren setzen auf Nachhaltigkeit und die Finanzbranche stellt für dieses Kundenbedürfnis erfolgreich das entsprechende Angebot zur Verfügung.

Die Zahlen belegen einen andauernden Wachstumstrend bei den nachhaltigen Anlagen in der Schweiz. Während im vergangenen Jahr vor allem die institutionellen Anleger für das Wachstum verantwortlich waren, nimmt auch der Anteil der Privaten langsam zu. Die ermutigenden Zahlen zeigen auch, dass die Finanzbranche bereits einen wichtigen Beitrag leistet und gewillt ist noch mehr zu tun.

Nachhaltiges Anlegen oder Sustainable Finance ist denn auch eine strategische Priorität der Schweizer Bankiervereinigung und des Finanzplatzes. Die Schweiz kann dabei auf ein weltweit einzigartiges Knowhow und auf lange Erfahrung bauen. Nachhaltige Anlagen haben grosses Potential auf geschäftlicher Seite, und die Finanzbranche leistet damit einen konkreten Beitrag zur Erreichung der globalen Klimaziele und für eine nachhaltige Wirtschaft.

Damit die Entwicklung weiter an Schwung gewinnt, setzt sich die Bankiervereinigung für zukunftsgerichtete Rahmenbedingungen für nachhaltige Anlagen ein. Dabei steht sie im Kontakt mit allen relevanten Akteuren, denn es braucht den gemeinsamen Willen um die gesteckten Ziele zu erreichen.