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Europäische Finanzzentren müssen enger zusammenarbeiten

Europäische Finanzzentren müssen enger zusammenarbeiten

Im Interview mit CNN Money Switzerland plädiert der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, Herbert Scheidt, für mehr Zusammenarbeit der europäischen Finanzzentren um im weltweiten Wettbewerb stark zu bleiben. Dabei müssen Dialog und Vernetzung im Zentrum stehen. Der Brexit zieht gegenwärtig sehr viel Aufmerksamkeit der EU auf sich, welche für die Behandlung der Schweizer Anliegen nötig wäre.

Die Schweiz ist ein stabiles und verlässliches Land in einer turbulenten Welt und einer der sichersten und stabilsten Finanzplätze. Wenn die Schweiz, Grossbritannien und die EU stärker zusammenstehen, haben die europäischen Banken auch im globalen Wettbewerb eine stärkere Position. Das dient letztlich auch dem Schweizer Finanzplatz, so Herbert Scheidt im Interview mit CNN Money Switzerland.

Mehr zusammen als gegeneinander zähle auch im Inland, nämlich bei Entscheidungen, welche das Land für die Zukunft rüsten, wie das Rahmenabkommen mit der EU. Scheidt unterstreicht, dass für die exportorientierte Schweizer Finanzbranche ein tragfähiges Abkommen mit der EU für die Entwicklung des Marktzuganges zu Europa zentral ist.

Der Schweizer Finanzplatz ist gemäss Herbert Scheidt dank seinen starken und stabilen Banken, hoher Innovationsfähigkeit und gut ausgebildeten Fachleuten in einer guten Position. Die Branche muss ihre digitalen Finanzdienstleistungen und neuen Geschäftsmodelle weiterhin konsequent auf die Kunden ausrichten, so beispielsweise im Bereich Wealth Tech. Damit der Finanzplatz Schweiz auch in Zukunft an der Spitze bleibt, braucht es eine enge Zusammenarbeit mit dem vielfältigen Schweizer Fintech Ökosystem und eine pragmatische Regulierung, welche unternehmerische Freiräume offen lässt.

Das ganze Interview in englischer Sprache finden Sie auf CNN Money Switzerland.