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Basel, 7. März 2007 - Die Banken als Gesamtbranche
geniessen in der Schweiz einen sehr guten Ruf. 59% der Befragten haben eine positive Einstellung zu
den Schweizer Finanzinstituten. 67% messen der Finanzindustrie gar die grösste Bedeutung aller Wirtschaftsbranchen
der Schweiz bei. Erstmals werden diese positiven Werte auch in der früher eher kritischen Romandie verzeichnet.
Zudem bewerten rund vier von fünf Befragten die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes höher
oder mindestens gleichwertig als diejenige der ausländischen Konkurrenz. Auch steht eine deutliche Mehrheit
(79%) der Schweizerinnen und Schweizer nach wie vor klar hinter dem Bankkundengeheimnis. Dies sind
einige Ergebnisse der diesjährigen repräsentativen Meinungsumfrage, welche im Auftrag der Schweizerischen
Bankiervereinigung durch das Institut MIS-Trend, Lausanne, durchgeführt worden ist.
Der
Bankensektor geniesst in der Schweiz einen sehr guten Ruf. Rund 59% der Befragten geben ihre Einstellung
zu den Schweizer Banken als sehr positiv oder positiv an. Damit hat sich der Imagewert auf dem letztjährigen
hohen Niveau stabilisiert. Neu hat sich dieser positive Trend in der Umfrage 2007 auch in der frankophonen
Schweiz durchgesetzt; in praktisch allen befragten Punkten wurde in der Romandie ein ähnliches Bild
erzielt wie in den anderen beiden Sprachregionen. Auch in diesem Jahr wird der Bankenbranche mit 67%
weiterhin die grösste Bedeutung unter den Wirtschaftsbranchen beigemessen (2006: 64%). Dies widerspiegelt
sich auch in der Bedeutung der Banken als Arbeitgeber. Rund 83% (2006: 81%) sind der Meinung, dass die
Arbeitsplätze im Bankensektor für den Schweizer Arbeitsmarkt wichtig sind. Neu wurde in der diesjährigen
Umfrage die Einschätzung des kulturellen, sozialen und sportlichen Engagements der Finanzinstitute abgefragt.
Gut 63% sind der Ansicht, dass die Banken in diesen Bereichen einen wertvollen Beitrag leisten.
Auch
auf internationaler Ebene schneidet der Finanzplatz Schweiz sehr gut ab. Gut 89% (2006: 84%) finden,
dass der Finanzplatz Schweiz im Ausland einen guten und professionellen Ruf habe. Das Thema internationale
Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Banken wurde in der Umfrage 2007 zum ersten Mal aufgenommen. Im Vergleich
zur internationalen Konkurrenz beurteilen 78% der Befragten die Schweizer Institute als mindestens gleichwertig,
54% gar als wettbewerbsfähiger. Rund ein Viertel der Befragten ist sogar der Ansicht, dass sich die
Konkurrenzfähigkeit in Zukunft noch steigern wird. Das schweizerische Bankkundengeheimnis wird auch
in der diesjährigen Umfrage von einer überwältigenden Mehrheit getragen (79%). Im internationalen
Kontext gehen 73% (2006: 76%) aber davon aus, dass der internationale Druck auf das Bankkundengeheimnis
in Zukunft eher zunehmen wird. Die Mehrzahl der Befragten (76%) ist jedoch weiterhin klar der Meinung,
dass ein Nachgeben in Form des Verzichtes auf das Bankkundengeheimnis nicht in Frage kommt (2006: 72%).
Mitteilung
an die Medien Seit mehreren Jahren führt die Schweizerische Bankiervereinigung
eine repräsentative Meinungsumfrage bei Schweizer Bürgerinnen und Bürgern über ihr Verhältnis zur Bankenbranche
und über die allgemeine Bedeutung der Banken für die schweizerische Wirtschaft durch. Die Stichprobe
umfasst 1005 Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Der Stichprobenfehler liegt bei +/- 3,1%. Die Umfrage
wurde durch das unabhängige Institut M.I.S Trend, Lausanne, im Januar 2007 durchgeführt.
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Studie 2007
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