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Basel, 28. Februar 2006 - Die Banken als Gesamtbranche
geniessen in der Schweiz grosses Ansehen. In der Umfrage 2006 hat sich die persönliche Zufriedenheit
der Schweizerinnen und Schweizer mit ihrer Hauptbank deutlich verbessert. 86% der Befragten haben eine
positive oder sehr positive Einstellung zur eigenen Hauptbank. Zudem haben 59% der Befragten eine positive
oder sehr positive Meinung von den Banken als Branche, was einer Zunahme von 6% gegenüber dem letzten
Jahr entspricht. Mit 80% spricht sich gegenüber dem letzten Jahr eine noch leicht höhere Mehrheit der
Schweizerinnen und Schweizer für die Beibehaltung des Bankkundengeheimnisses aus. Dies sind einige Ergebnisse
der diesjährigen repräsentativen Meinungsumfrage, welche im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung
durch das Institut MIS-Trend, Lausanne, durchgeführt worden ist.
Seit
mehreren Jahren führt die Schweizerische Bankiervereinigung eine repräsentative Meinungsumfrage bei
Schweizer Bürgerinnen und Bürgern über ihr Verhältnis zur Bankenbranche und über die allgemeine Bedeutung
der Banken für die schweizerische Wirtschaft durch. Der Fragebogen wurde in der diesjährigen Umfrage
gegenüber den Vorjahren kaum verändert. Diese Kontinuität garantiert eine möglichst grosse Vergleichbarkeit
der Resultate und erlaubt, Trends verlässlich zu identifizieren.
Hohes
Ansehen der Schweizer Banken Die persönliche Zufriedenheit mit
der eigenen Hauptbank, der Bank mit der die meisten Geschäfte getätigt werden, hat im Vergleich zur
letztjährigen Umfrage deutlich zugenommen. Rund 86% haben eine sehr positive oder positive Einstellung
zu ihrer Hauptbank (2005: 79%). Auch das Ansehen der Banken als Gesamtbranche ist im Vergleich zum Vorjahr
noch gestiegen: 59% der Befragten haben eine positive oder sehr positive Meinung von den Banken (2005:
53%). Wie bereits in den Vorjahren zeigt sich, dass die Stärken des Finanzplatzes in seiner Vertrauenswürdigkeit
(73%) und Solidität (76%) sowie in der Kompetenz des Personals (72%) liegen. Der Bankensektor verzeichnet
in der Umfrage 2006 die besten seit 2001 gemessenen Werte. Gegenüber dem Vorjahr werden auch die allgemeinen
wirtschaftlichen Aussichten für 2006 positiver beurteilt. Rund 43% der befragten Personen gehen nämlich
davon aus, dass sich die Wirtschaftslage in der Schweiz in den nächsten 12 Monaten verbessern wird.
Schweizer
Bevölkerung steht hinter dem Bankkundengeheimnis Auch in der Meinungsumfrage
2006 zeigt sich deutlich, dass die schweizerische Bevölkerung dem Schutz ihrer Finanzdaten eine sehr
grosse Bedeutung beimisst. Eine überwältigende Mehrheit von 92% hält den Schutz der Finanzdaten der
Bankkunden gegenüber Dritten für richtig. Konkret auf das Bankkundengeheimnis angesprochen, befürworten
80% der Befragten klar dessen Beibehaltung (2005: 78%). Obwohl der internationale Druck auf das Bankkundengeheimnis
in der Befragungsperiode deutlich weniger ausgeprägt war als in den Vorjahren, hat dies die Haltung
der Bevölkerung nicht beeinflusst: 72% der Befragten sind weiterhin der Meinung, dass ein Nachgeben
in Form eines Verzichtes nicht in Frage kommt. Erfreuliche 68% sehen es zudem als wahrscheinlich an,
dass das Bankkundengeheimnis in der heutigen Form auch in fünf Jahren noch Bestand haben wird (2005:
64%). Die Umfrage 2006 bestätigt erneut eindrücklich den starken Rückhalt des Bankkundengeheimnisses
in der schweizerischen Bevölkerung.
Mitteilung an
die Medien Die Stichprobe umfasst 1016 Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Der Stichprobenfehler
liegt bei +/- 3,1%. Die Umfrage wurde im Januar 2006 durchgeführt.
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Studie 2006
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Head of International Communications |
Schweizerische Bankiervereinigung, Basel |
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