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Meinungsumfrage 2003 – Klares Bekenntnis zum Bankkundengeheimnis - Hohes Vertrauen in die Schweizer Banken
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Basel, 6. März 2003 - Mit einer überwältigenden Mehrheit sprechen sich
die Schweizerinnen und Schweizer für den Schutz ihrer finanziellen Privatsphäre gegenüber Dritten aus.
80% der Befragten haben sich zudem klar für die Beibehaltung des Bankkundengeheimnisses ausgesprochen
(2002: 73%). Gleichzeitig hat die persönliche Zufriedenheit der Schweizerinnen und Schweizer mit ihrer
Bank zugenommen: gut 83% haben eine positive bis sehr positive Einstellung (2002: 78%). Auch das generelle
Image der Banken als Gesamtbranche hat sich in der Umfrage 2003 im Vergleich zum Vorjahr verbessert.
Die Banken werden als vertrauensvoll und solid wahrgenommen und nehmen erneut den Spitzenplatz der wichtigsten
Wirtschaftszweige der Schweiz ein. Dies sind einige Ergebnisse der diesjährigen repräsentativen Meinungsumfrage,
welche im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung durch das Institut MIS-Trend, Lausanne, durchgeführt
worden ist.
Seit mehreren Jahren führt die Schweizerische Bankiervereinigung
eine repräsentative Meinungsumfrage bei Schweizer Bürgerinnen und Bürgern über ihr Verhältnis zur Bankenbranche
und über die allgemeine Bedeutung der Banken für die schweizerische Wirtschaft durch. Der Fragebogen
wurde in der diesjährigen Umfrage auf bankpolitisch wesentliche Fragen konzentriert. Gleichzeitig konnte
die langfristige Sichtweise der Studie gewahrt bleiben. Diese Kontinuität garantiert eine möglichst
grosse Vergleichbarkeit der Resultate und erlaubt, Trends verlässlich zu identifizieren.
Klares
Bekenntnis zum Schutz der finanziellen Privatsphäre Die Umfrage 2003 hat deutlich
aufgezeigt: Die Schweizerinnen und Schweizer messen dem Schutz ihrer finanziellen Privatsphäre eine
sehr grosse Bedeutung bei. Eine überwältigende Mehrheit der Befragten von 90% hält den Schutz der Finanzdaten
der Bankkunden gegenüber Dritten für sehr wichtig (2002: 87%). 80% der Befragten haben sich in der diesjährigen
Umfrage klar für die Beibehaltung des Bankkundengeheimnisses ausgesprochen (2002: 73%). Diese Haltung
kommt auch im internationalen Kontext zum Tragen: 74% vertreten die Ansicht, dass dem gegenwärtigen
internationalen Druck standgehalten werden muss und dass die Schweiz deshalb nicht auf das Bankkundengeheimnis
verzichten darf (2002: 69%). Die Umfrage 2003 zeigt eindrücklich, dass die überwiegende Mehrheit der
schweizerischen Bevölkerung voll hinter dem Bankkundengeheimnis steht.
Ebenfalls
positiver beurteilt werden die Anstrengungen der Banken im Kampf gegen die Geldwäscherei und gegen die
Entgegennahme von Geldern krimineller Herkunft. 37% der Befragten sind der Ansicht, dass die Banken
in beiden Bereichen genug unternehmen. Wie im letzten Jahr sehen auch in der Umfrage 2003 eine klare
Mehrheit von zwei Dritteln die Geldwäscherei nicht als reines Problem der Banken.
Verbessertes
Image der Banken Die persönliche Zufriedenheit der Befragten mit ihrer Hauptbank,
der Bank mit der die meisten Geschäfte getätigt werden, ist 2003 besser als 2002. 83% geben eine positive
oder sehr positive Einstellung zu ihrer Bank an (2002:78%). Deutlich verbessert hat sich im Vergleich
zum Vorjahr auch die Einstellung zu den Banken als Gesamtbranche: 49% beurteilen diese als positiv oder
sehr positiv (2002: 41%). Wie schon in den Vorjahren zeigt sich, dass die Stärken des Finanzplatzes
in der Vertrauenswürdigkeit (65%), Solidität (67%) sowie in der Kompetenz des Personals (68%) liegen.
Das generell positive Urteil der befragten Bürgerinnen und Bürger zum
Finanzplatz Schweiz hat im Vergleich zur Umfrage 2002 deutlich zugenommen. 77% der Befragten sind der
Ansicht, dass der Finanzplatz einen guten und professionellen Ruf hat (2002: 72%). Auch dieses Jahr
belegen die Banken mit 60% deutlich den Spitzenplatz der wichtigsten Wirtschaftszweige der Schweiz (2002:
51%). Nach wie vor wird jedoch das Engagement der Banken im Bereich der KMU - Unterstützung als verbesserungswürdig
bewertet. 65% sind der Ansicht, die Banken würden zu wenig für die KMU tun (2002: 60%). Staat und Politik
schneiden jedoch in den Augen der Befragten nicht besser ab als die Banken.
Mitteilung
an die Medien Die Stichprobe umfasst 1029 Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Der
Stichprobenfehler liegt bei +/- 3,1%. Die Umfrage wurde im Januar 2003 durchgeführt.
PDF
Studie 2003
| Kontaktadressen für Medienanfragen |
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| Thomas Sutter |
James Nason |
| Leiter Kommunikation Schweiz |
Head of International Communications |
Schweizerische Bankiervereinigung, Basel |
Schweizerische Bankiervereinigung, Basel |
| Tel. +41 61 295 92 06 |
Tel. +41 61 295 92 15 |
| Fax +41 61 272 53 82 |
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