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Basel, 25. März 2008 - Der Bankensektor in der Schweiz
geniesst trotz Turbulenzen nach wie vor einen sehr guten Ruf. Für die grosse Mehrheit (72%) der befragten
Schweizer besteht weiterhin kein Zweifel an der Solidität und der Zuverlässigkeit ihres Hauptfinanzinstituts
(2007: 71%). Ebenfalls erfreulich ist, dass mehr als die Hälfte der Befragten eine positive Einstellung
zu den Schweizer Finanzinstituten hat. Besonders hervorzuheben ist, dass die 18- bis 29-Jährigen mit
61% auch in diesem Jahr überdurchschnittlich positiv eingestellt sind gegenüber der Bankbranche. Das
Bankkundengeheimnis befürworten 81%, 79% erachten es als schützenswert gegenüber internationalem Druck.
Leicht verbessert hat sich die Einschätzung der Befragten hinsichtlich der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
hiesiger Institute, 59% sehen die einheimischen Banken im Vorteil gegenüber der ausländischen Konkurrenz.
Das Ansehen der Bankenbranche bei der Schweizer Bevölkerung ist
und bleibt weiterhin gut. Es bewegt sich nach wie vor auf dem Niveau, das im Jahr 2006 erreicht wurde.
In der diesjährigen Umfrage haben 57% der Befragten eine positive oder sehr positive Meinung (2007:
59%). Die jüngeren Interviewten (18- bis 29-Jährigen) äusserten sich dabei bemerkenswert positiv; die
Generation der 50- bis-59 Jährigen gehört zu den kritischsten Befragten. Erwähnenswert ist, dass die
positivere Einstellung der Subgruppe der 18- bis 29-Jährigen sich in fast allen Fragen zeigt und im
Laufe der letzten Befragungsjahre (2003 bis 2008) relativ konstant war. Wie bereits in den Vorjahren
zeigt sich, dass die Stärken des Finanzplatzes in seiner Vertrauenswürdigkeit (68%) und Zuverlässigkeit,
aber auch in der Solidität (72%) sowie in der Kompetenz des Personals (69%) liegen. Gegenüber dem Vorjahr
stagnieren die Werte erstmals auf hohem Niveau. Die persönliche Zufriedenheit der Schweizerinnen und
Schweizer mit ihrer Hauptbank ist konstant geblieben. Das Thema der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
der Schweizer Banken und des Schweizer Finanzplatzes wurde vor einem Jahr zum ersten Mal abgefragt.
Die unveränderte Weiterführung dieses Fragebogenkapitels erlaubt zum ersten Mal einen zeitlichen Vergleich.
Die Befragten schätzen die Situation im 2008 noch besser ein. Auf die Frage, wie die Schweizer Banken
und der Finanzplatz im Vergleich mit der Konkurrenz aus Grossbritannien, Singapur, Luxemburg oder den
USA abschneiden, sehen 59% der Schweizer und Schweizerinnen die einheimischen Institute im Vorteil (2007:
54%). Die grosse Mehrheit von mehr als 60% ist nach wie vor der Ansicht, dass die Situation in den nächsten
fünf Jahren keine grossen Veränderungen erfahren wird.
Schweizer
Bevölkerung klar für das Bankkundengeheimnis Die Meinungsumfrage 2008 bestätigt
erneut eindrücklich den starken Rückhalt des Bankkundengeheimnisses in der Schweizer Bevölkerung. Sie
zeigt deutlich, dass dem Schutz der Finanzdaten der Bankkunden eine sehr grosse Bedeutung beigemessen
wird. Eine überwältigende Mehrheit von 91% hält den Schutz gegenüber Dritten für richtig. Konkret auf
das Bankkundengeheimnis angesprochen, befürworten 81% der Befragten klar dessen Beibehaltung (2007:
79%). 79% der Befragten gehen in ihrer Meinung sogar so weit, dass für sie ein Nachgeben gegenüber einem
möglichen ausländischen Druck in Form eines Verzichtes klar nicht in Frage kommen dürfe. Erfreuliche
74% sehen es zudem als wahrscheinlich an, dass das Bankkundengeheimnis in der heutigen Form auch in
fünf Jahren noch Bestand haben wird (2007: 72%).
Mitteilung
an die Medien Seit mehreren Jahren führt die Schweizerische Bankiervereinigung
eine repräsentative Meinungsumfrage bei in der Schweiz lebenden Bürgerinnen und Bürgern über ihr Verhältnis
zur Bankenbranche und über die allgemeine Bedeutung der Banken für die schweizerische Wirtschaft durch.
Die vollständige Meinungsumfrage 2008 finden Sie in Deutsch und Französisch unter www.swissbanking.org.
Die Stichprobe umfasst 1012 in der Schweiz lebenden Bürgerinnen und Bürgern im Alter zwischen 18 und
74 Jahren. Der Stichprobenfehler liegt bei maximal +/- 3,1%. Die Umfrage wurde durch das unabhängige
Institut M.I.S Trend, Lausanne, im Januar 2008 durchgeführt.
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Studie 2008
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