Schweizerische Bankiervereinigung
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Medienkonferenz vom 13. September 2001
Aktuelles aus der Geschäftsstelle

Dr. Urs Ph. Roth, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Delegierter des Verwaltungsrats, Schweizerische Bankiervereinigung

Sehr geehrte Damen und Herren

Vielleicht mögen sich einige unter Ihnen noch an die goldene 3-6-3-Regel früherer Jahrzehnte erinnern. Der Alltag eines Bankers soll gemäss dieser Regel in etwa so ausgesehen haben: Leihe Dir Geld zu 3%, verleihe es zu 6% und sei um 3 Uhr auf dem Golfplatz. Doch die Zeiten ändern sich und mit ihnen auch das Bankgeschäft. Die Kunden gelangen immer mehr direkt an den Kapitalmarkt, wodurch die Refinanzierung der Banken zu einer Herausforderung wird; die Banken fokussieren immer stärker auf das zinsindifferente Geschäft, die Konvergenz zwischen Banken- und Versicherungsindustrie schreitet unaufhaltsam voran, und und und… Ich könnte Ihnen hier noch ein Dutzend weitere Neuerungen aufzählen. Das Resultat dieser Änderungen ist eine immer grössere Komplexität des Bankgeschäfts, welche in den unterschiedlichsten Bereichen Handlungsbedarf auslöst. Auf drei solcher Handlungsfelder möchte ich heute eingehen:

Zum ersten auf die neuen Basler Eigenmittelvorschriften, deren Revision sich direkt auf die Innovationen im Bankgeschäft zurückführen lassen. Die alten Vorschriften, welche das Bankgeschäft vor 13 Jahren abbildeten, waren nämlich immer weniger geeignet, auch die heutige Risikolage einer Bank genau zu erfassen.
Zum zweiten zeigen sich die neuen Anforderungen auch im Ausbildungsbereich. Die Quantität sowie die Qualität des Wissens ist in den letzten Jahren förmlich explodiert und die Ausbildungsinhalte müssen sich dem anpassen. Die Bankiervereinigung ist vor diesem Hintergrund gewillt, im Ausbildungsbereich weiterhin eine aktive Rolle zu übernehmen, ja ihre Rolle vor allem im Bereich der Spitzenausbildung noch zu intensivieren.
Zuletzt muss sich auch die Kommunikationsstrategie der neuen Realität anpassen. Gerade die internationale Dimension der Bankaktivitäten erfordert eine internationale Kommunikation. Ich möchte es deshalb nicht versäumen, Ihnen auch die Eckpfeiler unserer neuen Kommunikationsstrategie vorzustellen.

Neue Basler Eigenmittelvorschriften - Dritte Vernehmlassungsrunde nötig
Die erste grosse Baustelle, welche den Bankensektor derzeit beschäftigt, ist die Überarbeitung der Eigenmittelvorschriften. Dazu publizierte der Basler Ausschuss im Januar 2001 ein zweites, über 600 Seiten schweres Konsultativpaket zur Stellungnahme. Der ursprünglich Zeitplan sah vor, dass die neuen Eigenmittelvorschriften bis anfangs 2004 in nationales Recht hätten umgesetzt werden sollen. Angesichts der zahlreichen Stellungnahmen hat der Basler Ausschuss diesen ambitiösen Fahrplan um ein Jahr nach hinten verschoben. Das dritte Konsultativpaket wird somit für anfangs 2002 erwartet, die nationale Umsetzung ist auf anfangs 2005 geplant. Die Schweizerische Bankiervereinigung begrüsst diesen Entscheid des Basler Ausschusses, da zum heutigen Zeitpunkt noch zahlreiche Fragen ungelöst sind.

Inhaltlich liegt dem vorgeschlagenen New Basel Accord ein Konzept zugrunde, welches aus 3 sich gegenseitig verstärkenden Säulen zusammengesetzt ist. Die erste Säule umfasst quantitative Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung der Banken. Diese sollen in zwei wesentlichen Punkten im Vergleich zum heutigen System geändert werden. Zum einen sollen die Anforderungen für Kreditrisiken risikosensitiver gestaltet und gleichzeitig auch die Behandlung neuer, innovativer Kreditrisikoprodukte wie Asset Backed Securities klar geregelt werden. Zum anderen wird im Rahmen der ersten Säule eine zusätzliche Eigenmittelunterlegung für operationelle Risiken gefordert. Während die erste Säule die Mindestanforderungen regelt, räumt die zweite Säule den Aufsichtsbehörden die Möglichkeit ein, von der Bank ein höheres Eigenmittelniveau zu verlangen als dies von den Mindestvorschriften her nötig wäre. Ebenso wird im Rahmen dieser zweiten Säule die Möglichkeit geschaffen, dass die Aufseher präventiv und frühzeitig eingreifen können. Die dritte Säule schliesslich postuliert die Stärkung der Marktdisziplin, was insbesondere mit neuen Offenlegungsvorschriften erreicht werden soll.

Ende Mai hat die Schweizerische Bankiervereinigung ihre Stellungnahme dem Basler Ausschuss eingereicht. Lassen Sie mich diese anhand von 4 Punkten zusammenfassen.

Zum ersten anerkennen wir den grundsätzlichen Erneuerungsbedarf der Eigenmittelvorschriften. Ebenso begrüssen wir den sog. "Menu Approach", d.h. die grösseren Auswahlmöglichkeiten, welche den Finanzinstituten eingeräumt werden. Dies folgt der Erkenntnis, dass eine Grossbank ein anderes Risikomanagement benötigt als eine lokale Raiffeisenbank. Trotzdem sind die Implementierungskosten gerade für die kleineren Banken mittlerweile sehr hoch, und sie werden voraussichtlich mit der Einführung der neuen Eigenmittelvorschriften nochmals steigen. Ebenso ist zu beachten, dass die neuen Eigenmittelvorschriften auch strukturelle Auswirkungen haben können, indem von allfälligen Entlas-tungen im Kreditrisikobereich nicht alle Banken profitieren können, während die neuen Anforderungen für operationelle Risiken alle Banken treffen.

Zum zweiten haben wir Vorbehalte gegenüber dem Ziel der Revision, wonach das zurzeit insgesamt im Bankensystem vorhandene Eigenkapitalniveau durch die Revision nicht reduziert werden soll. Dies ist unseres Erachtens der falsche Ansatz. Vielmehr müssen die Eigenmittel genügen, um die tatsächlich vom Bankensystem getragenen Risiken abzudecken. Mit anderen Worten soll nicht etwa das Resultat eines arbiträren, vor mittlerweile 13 Jahren festgelegten Systems die Eigenmittelhöhe des Bankensystems bestimmen, sondern dieses muss sich an den vom Bankensystem übernommenen Risiken ausrichten. Dies ist beispielsweise für zwei in der Schweiz besonders wichtige Geschäftsfelder nicht der Fall, nämlich für Hypothekar- und Lombardkredite. So erscheint beispielsweise die Risikogewichtung von Wohnliegenschaften als ungerechtfertigt hoch und zu wenig differenziert. Dies ist weder im Interesse der Banken noch ihrer Kunden, da dies tendenziell zu höheren Kosten und damit auch zu höheren Hypothekarzinsen führt.

Zum dritten ist fraglich, inwiefern der grosse Ermessensspielraum, welcher den Aufsichtsbehörden im Rahmen der zweiten Säule eingeräumt wird, zu national unterschiedlichen Lösungen führt. Dabei muss sichergestellt sein, dass unterschiedliche Interpretationen dieser recht schwammigen Regeln nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Zusätzlich bemängeln wir auch, dass nur die Banken einem derart strengen Eigenmittelregime unterworfen sind. Wer sich noch an LTCM erinnern mag, weiss auch, dass nicht nur Banken systemische Krisen auslösen können. Gerade in einer Zeit, in welcher spezialisierte Finanzintermediäre immer stärker mit den Banken in Konkurrenz treten, müssen auch die Wettbewerbsauswirkungen von Eigenmittelvorschriften berücksichtigt werden.

Abschliessend weisen wir auch darauf hin, dass der vom Basler Ausschuss benutzte Begriff des "operationellen Risikos" immer noch äusserst unklar ist. Zudem erachten wir die derzeit absehbaren Eigenmittelanforderungen für operationelle Risiken als zu hoch. Dies umso mehr, als nicht alle US-amerikanischen Institute eine derartige Anforderung erfüllen müssen. Dies heisst nicht, dass die Bankiervereinigung einer massvollen Unterlegung operationeller Risiken grundsätzlich negativ gegenübersteht. Die Berechnungsmethoden, die wettbewerblichen Auswirkungen sowie strukturelle Verschiebungen müssen aber noch deutlich detaillierter abgeklärt werden.

Selbstverständlich werden wir die laufenden Revisionsarbeiten weiterhin aufmerksam verfolgen. Wir gehen davon aus, dass die Eidgenössische Bankenkommission zu gegebener Zeit eine gemischte Arbeitsgruppe unter Einbezug der Schweizerischen Bankiervereinigung für die nationale Implementierung einsetzen wird.

Ausbildung
Doch nicht nur die Regulierung von Finanzinstituten stellt uns vor neue Herausforderungen. Auch die Ausbildung von professionellen Bankiers, welche die neuen Facetten des Bankgeschäfts beherrschen, wird anforderungsreicher. Die Bankiervereinigung muss dies im Rahmen ihrer Aktivitäten im Ausbildungsbereich berücksichtigen. Wir setzen dabei auf mehreren Stufen an:

Auf einer ersten Stufe ist die derzeit laufende Reform der kaufmännischen Grundausbildung von elementarer Bedeutung. Jährlich beginnen gegen 1'500 junge Menschen ihre kaufmännische Lehre bei Banken. Da dies die Bankiers von morgen sind, benötigen sie eine erstklassige Ausbildung. Vor diesem Hintergrund erfährt die Grundausbildung wichtige Änderungen. So sollen neben dem reinen Fachwissen auch das methodische Wissen sowie die sozialen Fähigkeiten gezielt gefördert werden. Mit unseren Mitgliedbanken setzen wir uns zudem auch für eine qualitative Steigerung der Ausbildung ein, beispielsweise durch die Anpassung der Lehrinhalte an die neuen Entwicklungen im Bankgeschäft sowie durch die Aufwertung der betrieblichen Ausbildungsseite.

Auf einer zweiten Ebene bietet die Schweizerische Bankiervereinigung eine Zertifzierung der Einstiegsprogramme für Mittelschulabsolventen an. Diese Lehrgänge sind für Abgängerinnen und Abgänger von Mittelschulen konzipiert, welche kein Studium in Angriff nehmen wollen, sondern direkt in die betriebliche Praxis einsteigen möchten. Auch diesen Lehrgang werden wir kontinuierlich weiterentwickeln. So werden wir in Kürze ein einheitliches Branchendiplom für diese Bank- und Finanzausbildungsprogramme der Finanzinstitute anbieten, was die Attraktivität dieses Ausbildungswegs weiter steigern wird.

Auf einer dritten Ebene ist die Bankiervereinigung auch im fachorientierten Weiterbildungsbereich aktiv. Dabei sind in erster Linie die modularen Berufs- und höheren Fachprüfungen in Bank, Versicherung und Finanzplanung, kurz BVF, zu erwähnen, bei welchen die Bankiervereinigung zusammen mit dem Versicherungsverband Trägerin ist. Damit ist auch bereits angetönt, dass die Ausbildung auf einem umfangreichen Verständnis von Finanzdienstleistungen aufbaut, da sowohl der Bank- wie der Versicherungsbereich in die Ausbildung integriert werden. Dies ist eine Reaktion auf die Entwicklungen im Markt, in dem Allfinanzkonzerne die Branche immer deutlicher prägen und der Kunde einen Berater erwartet, welcher ihn in seinen Vermögensfragen ganzheitlich beraten kann. Eine modulare Ausbildung stellt dabei zum einen sicher, dass eine praxistaugliche Ausbildung angeboten wird, und zum anderen, dass genügend Generalisten mit einem ausgezeichneten finanztechnischen Spezialwissen für den Bankalltag ausgebildet werden.

In jüngster Zeit fokussieren wir uns auf eine vierte Ebene auf den Hochschulbereich. Dieser Bereich, insbesondere in bezug auf die Universitäten, ist auch aus der Optik des Finanzplatzes von grossem Interesse. Ein Finanzplatz von Weltrang muss über eine erstklassige Spitzenausbildung mit internationaler Ausstrahlung verfügen. Eine international führende Spitzenausbildung ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz entscheidend. Als Konsequenz daraus müssen die Schweizer Universitäten deshalb für Spitzenkräfte aus aller Welt eine der ersten Adressen im Ausbildungsbereich für Finanzmarktspezialisten sein. Dabei legen wir den Begriff "Finanzmarktspezialisten" keineswegs eng aus, sondern es sind auch die der Bankwissenschaft und Finanzmarkttheorie anverwandten Bereiche wie Finanzmarktrecht oder mathematische Bereiche zu fördern.

Die Schweizerische Bankiervereinigung hat in einem ersten Schritt in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) und der Universität Zürich eine umfassende Bestandesaufnahme der Bildungsangebote von Hochschulen im Finanzbereich vorgenommen. Mit führenden Vertretern des Bundes, der Finanzwirtschaft sowie der Universitäten wurde Anfang September der Handlungsbedarf erörtert. Ansatzpunkte zeichnen sich in verschiedenen Bereichen ab, z.B.:

Anpassung der Bildungsstrukturen der schweizerischen Hochschulen im Rahmen der europäischen Koordinationsbestrebungen (Rascher Übergang zum zweistufigen Studienzyklus mit Bachelor und Master entsprechend Erklärung von Bologna 1999)
Koordination bzw. Konzentration bei den Postgraduate-Bildungsangeboten
Stärkung bzw. Ausbau der angewandten, empirischen Forschung
Verstärkte inhaltliche Fokussierung auf Kernthemen in Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Finanzwirtschaft
Anpassung der Rahmenbedingungen (Universitäten, Arbeitsmarkt für ausländische Studenten bzw. Absolventen)

Mit einer umfassenden Bedarfs- und Strukturanalyse beabsichtigen wir bis Anfang 2002 Klarheit in Bezug auf Strategie und Stossrichtung zu gewinnen.

Zu einem wichtigen Bestandteil unserer Arbeit hat sich schliesslich auch der Lehrmittelbereich entwickelt. Unser neustes Produkt ist dabei das Lehrmittel "Banking Today". Dieses ist ein multimediales Lehrmittel, welches nach den neusten pädagogischen Erkenntnissen gestaltet ist. Dies beinhaltet auch die Verwendung von internetbasierten Lehrmethoden. Beispielsweise können die Studierenden Aktualisierungen sowie umfangreiche praktische Fallbeispiele und Simulationen über das Internet herunterladen und so orts- und zeitunabhängig lernen. Um Ihnen einen Überblick unserer umfangreichen Liste an Publikationen zu geben, finden Sie ein Lehrmittelverzeichnis in Ihrer Dokumentation.

Kommunikation
Die Herausforderung, komplizierte Sachverhalte verständlich zu kommunizieren, stellt sich nicht nur Ihnen, sondern auch uns. Was man dabei nicht in 2 Sätzen sagen kann, wird nicht gehört und ist meist auch nicht besonders gut. Dieses Motto gilt auch für die Kommunikationsstrategie der Schweizerischen Bankiervereinigung. Eine der wichtigsten Änderungen der letzten Jahre ist die grössere Internationalität des Bankgeschäfts, welche natürlich nicht ohne Änderungen auf unsere Kommunikationsaktivitäten geblieben ist. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen und einige Überlegungen zu unserer Kommunikationsstrategie erläutern, bevor Herr Felix Ihnen anschliessend noch weitere Details dazu liefern wird und insbesondere auch auf unseren neuen Auftritt eingehen wird.

Bei meiner Wahl zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung bin ich mit der erklärten Absicht angetreten, einen offenen und kritischen Dialog mit Ihnen und allen anderen Anspruchsgruppen aufzubauen und Sie nicht bloss mit Propaganda zu langweilen. Transparenz, Wahrhaftigkeit und Aufklärung sind die Schlagworte. Wieso haben wir uns dies zum Ziel gesetzt? Das Umfeld und die Rahmenbedingungen im Finanzsektor haben sich in den letzten Jahren rasant verändert. Die Schweizer Banken mussten sich - teils freiwillig, teils unter Druck - diesen anpassen, um auch weiterhin erfolgreich zu bleiben. Das ist uns - so möchte ich feststellen - auch weitgehend gelungen. Doch dies ist nur eine Seite der Medaille. Wir kämpfen immer noch gegen eine Perzeption an, die nicht zuletzt durch Kinofilme und Spionagethriller laufend genährt wird und nichts mehr mit der neuen Realität zu tun hat. Dabei wird auch aus konkurrenzpolitischen Gründen zusätzlich Öl ins Feuer gegossen, und der Schweizer Finanzplatz und die Schweizer Öffentlichkeit tun gut daran, die Kritik sowie den Absender der Kritik immer gründlich zu hinterfragen. Es ist eines unserer wichtigsten kommunikativen Ziele in den nächsten Jahren diese Perzeption zu ändern. Wir wollen das durch offene und selbstbewusste Kommunikation tun. Ein wichtiger erster Schritt dazu war die Einsetzung des "Leitender Ausschuss Internationales Finanzzentrum Schweiz" (LAIF), dessen Kommunikationsstrategie sich in zwei Sätzen zusammenfassen lässt:

Kommunikation ist eine Bringschuld.
Herzstück der Kommunikation ist eine kontinuierliche und selbstbewusste Aufklärung der Zielgruppen.

Kommunikation als Bringschuld bedeutet, die richtigen Empfänger mit den richtigen Botschaften zu bedienen und den Dialog zu suchen. In den letzten Monaten haben Mitglieder des LAIF u.a. Vertreter der US-Regierung, des Federal Reserve Board, des Capitol Hill, der EU-Kommission und der OECD besucht. Unter dem Titel "Swiss Plus  -  Financial Excellence" finden seit zwei Jahren Roadshows auf internationalen Finanzplätzen statt. Auf dem Programm stehen Städte wie New York, London, Berlin, Frankfurt, Paris, Madrid oder Mailand.

Geduldige Aufklärung über das gesetzliche und regulatorische Umfeld ist indessen nicht ausreichend. Der Finanzplatz muss auch unermüdlich seine Stärken und Erfolgsfaktoren betonen. Erwähnt seien die politische Stabilität, der stabile Schweizer Franken, das hohe professionelle Niveau, die ausgewiesene Innovationsfähigkeit und nicht zuletzt die sprichwörtlich hohe Beratungskompetenz und Servicequalität im Private Banking, die von anspruchsvollen Kunden der ganzen Welt so geschätzt werden.

Kurz: Der schweizerische Finanzplatz hat schon immer viel zu sagen gehabt. Nun will er auch noch gehört und verstanden werden.
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