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Medienkonferenz vom 13. September 2001
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Die Schweizerische Bankiervereinigung kommuniziert auf vielen Ebenen
Jean-Marc Felix, Leiter Kommunikation, Mitglied der Geschäftsleitung,
Schweizerische Bankiervereinigung
Sehr geehrte Damen und Herren
Es gibt wahrscheinlich nur wenige Wirtschaftszweige, die so eng mit allen Teilen der
Gesellschaft verbunden sind, wie die Banken. Mit Regierung und Verwaltung kommunizieren
wir in Fragen der Regulierung und Rahmenbedingungen. Die breite Öffentlichkeit ist
wichtig für uns: als Wähler, als Kunden, als Mitarbeitende, aber auch als
Aktionäre. Die Medien hinterfragen uns in allen Bereichen. Im Ausland stellen wir uns
z.B. internationalen Organisationen, NGOs und den Behörden vor. Diese Liste liesse
sich leicht verlängern. Ich möchte nun zeigen, mit welchen
Kommunikationsmassnahmen wir diesen Ansprüchen unserer Stakeholders an Dialog und
Transparenz gerecht werden.
An ein sehr breites Publikum - gerade auch an Medienschaffende - richten wir uns mit
unserer Homepage. Diese hat sich, nicht nur bei uns natürlich, zu einem
unerlässlichen Kommunikationsmittel entwickelt. Deshalb haben wir unseren
Internetauftritt völlig umgestaltet. Vor genau drei Jahren wiesen wir mit Stolz auf
unsere damals neu eingeführte Homepage "swissbanking.org" hin. Ausser dem
Namen ist von diesem Auftritt nichts geblieben. Die neu gestaltete Homepage soll
interessierte Besucherinnen und Besucher noch schneller zu den gesuchten Informationen
führen. Neu veröffentlichen wir unsere Vernehmlassungstexte auf dem Internet.
Die zahlreichen Links zu wichtigen Instituten und Institutionen in der Schweiz aber auch
weltweit ermöglichen ein weitergehendes Surfen im Cyberspace der Finanzen. Auf
grafische Gags und Spielereien haben wir verzichtet.
Ebenfalls an eine breitere Öffentlichkeit richten wir uns mit dem neu konzipierten
Jahresbericht, der sich in Ihrer Dokumentation befindet und uns erlaubt, aktuelle Themen
ausführlicher und pointierter zu beleuchten. Auf die gewohnte detaillierte
Berichterstattung müssen Sie aber nicht verzichten. Sie finden sie auf unserer
Web-site unter dem Link Publikationen.
Eine weitere Zielgruppe: Auszubildende der Mittelstufe - also zwischen 14- und
18jährige - sprechen wir mit dem neuen multimedialen Lehrmittel für die
Wirtschaftskunde "BancoMedia" an. Wir haben Mitte Jahr anlässlich einer
Medienkonferenz darüber berichtet. Pro memoria kurz diese Angaben: Mit BancoMedia
wollen wir die Grundkenntnisse und komplexen Zusammenhänge eines globalen
Wirtschaftssystems auf spielerische Weise vermitteln. CDs und eine Homepage www.bancomedia.ch
sind die eingesetzten Medien. Mehrere Tausend Bestellungen sind bereits bei uns
eingegangen und zeigen, dass wir mit BancoMedia ins Schwarze getroffen haben.
Mit Swiss Plus im Ausland
Die im April 1999 unter dem Titel "Swiss Plus - Financial Excellence" gestartete
PR-Offensive im Ausland ist weiter auf Achse. Swiss Plus ist eine partnerschaftliche
Initiative unserer Vereinigung, der SWX Swiss Exchange, der SIS SegaInterSettle sowie der
Telekurs Gruppe. An Veranstaltungen im Ausland präsentieren wir die traditionellen
Vorzüge und die neuen Stärken unseres Finanzplatzes.
Im Juli 2000 machte Swiss Plus in Paris halt. Die Delegation wurde angeführt von
Bundesrat Pascal Couchepin und unserem Präsidenten, Dr. Georg F. Krayer. Im Juni 2001
besuchten wir Paris im Rahmen eines Nachfolgeanlasses noch einmal. Auch Frankfurt erhielt
bereits zum zweiten Mal Besuch aus der Schweiz. Zurzeit planen wir Anlässe in
Mailand, am 15. Oktober 2001 mit Bundesrat Deiss an der Spitze, und in London. New York
und Madrid sind für nächstes Jahr geplant.
Erste Public Affairs Aktivitäten mit LAIF
Im Rahmen der Kommunikationsaktivitäten des vor einem Jahr gegründeten
"Leitender Ausschuss Internationales Finanzzentrum Schweiz" (LAIF) hat sich im
Dezember 2000 eine LAIF-Delegation mit Vertretern der Europäischen Union getroffen.
Im Juni dieses Jahres fand eine grosse Lobbying-Veranstaltung in Washington unter dem
Patronat des Schweizer Botschafters in den USA, gefolgt von einem Informationsluncheon in
New York, statt. In den USA ging es darum aufzuzeigen, dass sich die Schweiz für die
Privatsphäre der Bankkundinnen und -kunden einsetzt, dass dieser Schutz aber für
kriminelle Gelder nicht gilt.
Auch Kontakte dieser Art - in grösserem oder kleinerem Rahmen - sollen
weiter-geführt, vertieft und ergänzt werden. Berlin steht z.B. im November 2001
auf dem Programm.
Mit Vertreterinnen und Vertretern von Schweizer Regierung und Verwaltung stehen wir auf
verschiedenen Ebenen in ständigem Kontakt. Seit einem Jahr bieten wir, wie der Name
sagt, über Mittag neu sogenannte Midi-Meetings in Bern an. Spezialisten aus
Bankenkreisen präsentieren und diskutieren beim Mittagessen aktuelle Finanzthemen:
Bankkundengeheimnis, Schweizer Börse, Stempelsteuer etc., um nur einige zu nennen.
Anlässlich der diesjährigen Botschafterkonferenz in Bern präsentierte sich
der Finanzsektor den Diplomaten mit einem halbtägigen Workshop.
Mitglieder wollen informiert sein
Auch für unsere Mitglieder haben wir die Informationstätigkeit ausgebaut. In den
letzten 12 Monaten fanden rund 10 Fachveranstaltungen mit bis zu jeweils 250
Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Wir sind übrigens über ein vor kurzem
völlig umgebautes Extranet elektronisch mit unseren Mitgliedern verbunden.
Neues Corporate Design (CD)
Aufgrund der zunehmenden Internationalität unserer Aktivitäten drängte sich
eine Anpassung unseres grafischen Auftrittes auf. So hat der Verwaltungsrat der
Einführung eines neuen Logos zugestimmt und das vor etwa 15 Jahren eingeführte
Signet durch die englische Wortmarke "SwissBanking" ersetzt. Eine Wortmarke ist
neutral, enthält eine präzise Aussage, veraltet aber weniger schnell als ein
Signet. An der juristischen Bezeichnung unserer Vereinigung ändert sich
selbstverständlich nichts. Das neue Corporate Design wird mit dem morgen
stattfindenden Bankiertag eingeführt.
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