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Basel, 14. August 2009 – Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) unterstützt die Hauptstossrichtung des neuen Rundschreibens „Vergütungssysteme“ der FINMA. Vor dem aktuellen Hintergrund anerkennt die SBVg einen gewissen Regelungsbedarf und befürwortet im Grundsatz die Berücksichtigung der Anreizwirkungen von Vergütungssystemen im Interesse des Risikomanagements. Weiter begrüsst die SBVg in ihrer Stellungnahme, dass die von der FINMA vorgeschlagene Lösung weitgehend auf dem bewährten prinzipien-basierten Ansatz beruht. Der Entwurf geht jedoch in seiner Breite und Tiefe in verschiedenen Bereichen zu weit und stellt einen unverhältnismässigen Eingriff in die unternehmerische Freiheit dar. Insbesondere zeigt sich die SBVg besorgt, dass mit dieser im internationalen Vergleich strengen Regelung die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzsektors beeinträchtigt werden könnte. Aus diesem Grund fordert die SBVg, dass bei der definitiven Ausgestaltung und Inkraftsetzung die internationale Entwicklung berücksichtigt wird. Auch ist das Rundschreiben in weiten Teilen zu wenig differenziert und trägt somit der Heterogenität des Schweizer Finanzplatzes nicht genügend Rechnung. Es müssen daher unbedingt differenziertere Ausnahmeregelungen geschaffen werden. Schliesslich können Reportingpflichten gegenüber der Aufsicht sinnvoll sein. Entschieden abgelehnt wird aber die Verpflichtung für alle Unternehmen, einen öffentlichen Vergütungsbericht zu verfassen.
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