Schweizerische Bankiervereinigung
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Bankiervereinigung begrüsst Massnahmen des Bundes
Basel, 16. Oktober 2008: Die Schweizerische Bankiervereinigung begrüsst das Massnahmenpaket des Bundes und der Schweizerischen Nationalbank zur Stärkung des Finanzsystems. Die Schweizer Banken gehören weiterhin zu den international am besten kapitalisierten Banken. Die SBVg steht der angekündigten Verbesserung des Einlegerschutzes offen gegenüber.

Der Bundesrat hat zur richtigen Zeit die richtigen Massnahmen ergriffen. Aus Sicht der Bankiervereinigung ist zu begrüssen, dass ein Modell gewählt wurde, das ordnungspolitisch optimal ist und keine Steuergelder beanspruchen dürfte. Obwohl die Schweizer Banken bestmöglich kapitalisiert sind und über hohe Liquiditätspolster verfügen, haben sich die Refinanzierungskonditionen auf dem Interbankenmarkt in den letzten Tagen laufend verschlechtert. Zudem haben die in den letzten Tagen angekündigten Massnahmenpakete im Ausland die Wettbewerbssituation für die beiden Grossbanken beeinträchtigt. Diese Nachteile dürften mit dem schnellen Handeln des Bundesrates nun behoben sein.

Die am Markt vorgenommene Erhöhung des Tier-1-Kapitals der Credit Suisse zeigt, dass Schweizer Banken trotz der globalen Finanzkrise weiterhin kapitalmarktfähig sind. Damit erfüllt die Credit Suisse jetzt schon die von der Eidgenössischen Bankenkommission für 2013 festgelegte Eigenmittelzielgrösse und liegt, wie die UBS, weit über dem internationalen Durchschnitt.

Mit den getroffenen Massnahmen wird das Vertrauen in die den Schweizer Finanzplatz gestärkt. Der Finanzplatz als Ganzes steht mit seiner breit diversifizierten Bankenlandschaft unverändert sehr gut da.

Die Bankiervereinigung nimmt die vom Bundesrat angekündigte Verbesserung des Einlegerschutzes zur Kenntnis. Der Verband beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema und wird mit den Behörden konstruktiv an einer tragfähigen und glaubwürdigen Lösung arbeiten.


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Thomas Sutter James Nason
Leiter Kommunikation Schweiz Head of International Communications
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