Schweizerische Bankiervereinigung
FR|EN|IT|Kontakt|Sitemap
Aktuell
Medien
Medienmitteilungen
Medienanlässe
Kontakte
Vernehmlassungen
Publikationen
Selbstregulierung
Finanzplatz Schweiz
Über uns
Links
Ausbildung
KMU
GIPS
QI-Dokumentation
Glossar

   Junior Bank

 
PDF
Meinungsumfrage 2004 – Bessere Imagewerte für Schweizer Banken – ungebrochen starker Rückhalt für Bankkundengeheimnis
Basel, 25. Februar 2004 – Die Banken als Gesamtbranche geniessen in der Schweiz grosses Ansehen. In der Umfrage 2004 haben 53% der Befragten eine positive oder sehr positive Meinung von den Banken (2003: 49%). Die Banken werden als vertrauensvoll und solid wahrgenommen und nehmen erneut den Spitzenplatz der wichtigsten Wirtschaftszweige der Schweiz ein. Gleichzeitig bleibt die persönliche Zufriedenheit der Schweizerinnen und Schweizer mit ihrer Hauptbank konstant hoch. Wie in der letztjährigen Umfrage spricht sich auch 2004 eine überwältigende Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer für die Beibehaltung des Bankkundengeheimnisses aus (76%). Dies sind einige Ergebnisse der diesjährigen repräsentativen Meinungsumfrage, welche im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung durch das Institut MIS-Trend, Lausanne, durchgeführt worden ist.

Seit mehreren Jahren führt die Schweizerische Bankiervereinigung eine repräsentative Meinungsumfrage bei Schweizer Bürgerinnen und Bürger über ihr Verhältnis zur Bankenbranche und über die allgemeine Bedeutung der Banken für die schweizerische Wirtschaft durch. Der Fragebogen wurde in der diesjährigen Umfrage gegenüber den Vorjahren kaum verändert. Diese Kontinuität garantiert eine möglichst grosse Vergleichbarkeit der Resultate und erlaubt, Trends verlässlich zu identifizieren.

Banken: Grundpfeiler der schweizerischen Wirtschaft
Der Beitrag der Banken zur Gesamtwirtschaft wird von den Befragten in der Umfrage 2004 noch etwas höher eingeschätzt als vor Jahresfrist. 63% betrachten die Bankenbranche als bedeutendsten Wirtschaftszweig der Schweiz (2003: 60%). Zudem sind 80% der Schweizerinnen und Schweizer der Meinung, dass der Finanzplatz Schweiz im Ausland einen guten und professionellen Ruf geniesst (2003: 77%). Mit 80% Zustimmung, gleich bleibend wie im Vorjahr, werden die Banken als wichtige Arbeitgeber in der Schweiz wahrgenommen. Auch leisten sie einen bedeutenden Beitrag zum Steueraufkommen unseres Landes (75% Zustimmung).

Das Ansehen der Banken als Gesamtbranche ist im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen: 53% der Befragten haben eine positive oder sehr positive Meinung von den Banken (2003: 49%). Aber auch die persönliche Zufriedenheit mit der eigenen Hauptbank, der Bank mit der die meisten Geschäfte getätigt werden, ist konstant hoch. Rund 79% haben eine sehr positive oder positive Einstellung zu ihrer Hauptbank. Wie bereits in den Vorjahren zeigt sich, dass die Stärken des Finanzplatzes in seiner Vertrauenswürdigkeit (66%) und Solidität (67%) sowie in der Kompetenz des Personals (63%) liegen. Nach wie vor wird jedoch das Engagement der Banken im Bereich der KMU-Unterstützung als verbesserungswürdig bewertet. 58% sind der Ansicht, die Banken würden zu wenig für die KMU tun (2003: 65%).
Gewisse Widersprüchlichkeiten in den Ansichten der Befragten bleiben auch 2004 bestehen. Die Unterstützung von KMU in finanzieller Bedrängnis ist einer klaren Mehrheit (76%) ein Anliegen. Von den Banken wird aber ebenso erwartet, dass sie das Risiko bei der Verwaltung der anvertrauten Kundengelder im Rahmen halten (63% vollständige Zustimmung). Das Argument, dass mit der Unterstützung finanziell angeschlagener Unternehmen unerwünschte Strukturerhaltung betrieben werden kann, findet ebenfalls starken Anklang. Über die Hälfte aller Befragten (56%) ist vollkommen damit einverstanden, dass dies nicht sinnvoll sei.

Schweizer Bevölkerung steht hinter dem Bankkundengeheimnis
Auch in der Meinungsumfrage 2004 zeigt sich deutlich, dass die schweizerische Bevölkerung dem Schutz ihrer Finanzdaten eine sehr grosse Bedeutung beimisst. Eine überwältigende Mehrheit von 88% hält den Schutz der Finanzdaten der Bankkunden gegenüber Dritten für richtig. Konkret auf das Bankkundengeheimnis angesprochen, befürworten 76% der Befragten klar dessen Beibehaltung. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr könnte auf die geringere öffentliche Diskussion dieses Themas zurückzuführen sein. Dies zeigt sich auch im Umstand, dass nur noch 73% (2003: 80%) der Befragten der Ansicht sind, dass der internationale Druck in den nächsten Jahren das schweizerische Bankkundengeheimnis beeinflussen wird. Erfreuliche 68% (2003: 59%) sehen es als wahrscheinlich an, dass das Bankkundengeheimnis in der heutigen Form in fünf Jahren noch Bestand haben wird. Die Umfrage 2004 bestätigt erneut eindrücklich den starken Rückhalt des Bankkundengeheimnisses in der schweizerischen Bevölkerung.

Mitteilung an die Medien
Die Stichprobe umfasst 1002 Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Der Stichprobenfehler liegt bei +/- 3,1%. Die Umfrage wurde im Dezember 2003 (30%) und im Januar 2004 durchgeführt. Die Ergebnisse wurden auch an der heutigen Medienkonferenz vorgestellt.

PDF Studie 2004

Kontaktadressen für Medienanfragen

Thomas Sutter James Nason
Leiter Kommunikation Schweiz Head of International Communications
Schweizerische Bankiervereinigung,
Basel
Schweizerische Bankiervereinigung,
Basel
Tel. +41 61 295 92 06 Tel. +41 61 295 92 15
Fax +41 61 272 53 82 Fax +41 61 272 53 82
www.swissbanking.org www.swissbanking.org

Top
Dossiers
Regulierung
Geldwäscherei- bekämpfung
Bankkunden-      
geheimnis           
 
Schweiz-Europa
 
Informationen für Bankkunden
 
© SwissBanking 2008. All rights reserved. | Disclaimer