PhD, Doktorat
Das
Doktorat (der akademische Doktorgrad) wird üblicherweise durch die Promotion an einer universitären
Hochschule erworben. Für die Promotion muss eine schriftliche Doktorarbeit angefertigt werden, die neue
wissenschaftliche Erkenntnisse enthält.
Die übliche
Dauer
eines wissenschaftlichen Forschungsdoktorats oder eines Doktorstudiums beträgt drei bis vier Jahre.
Zulassungsbedingung ist in aller Regel ein Master-Abschluss.
Das
Swiss Finance Institute koordiniert die Bestrebungen im Bereich der bank- und finanzbezogenen PhD-Programme
an schweizerischen Universitäten.
Weitere Informationen
finden Sie unter
www.swissfinanceinstitute.ch. |
Weiterbildungen
Das
Spektrum an Bildungsangeboten im berufsorientierten Weiterbildungsbereich Banking & Finance auf
Nachdiplomstufe ist
sehr breit.
Im Hochschulbereich sind die Nachdiplomkurse (NDK) und -studiengänge
(NDS) einer Dreiteilung gewichen: Zertifikatslehrgänge (CAS), Diplomlehrgänge (DAS) sowie Masterstudienlehrgänge
(MAS). Die Zertifikatslehrgänge ersetzen die Nachdiplomkurse und die Masterstudienlehrgänge mehrheitlich
die ehemaligen Nachdiplomstudien. Neu geschaffen wurde die Weiterbildungskategorie der Diplomstudiengänge.
Die Masterstudienlehrgänge werden mit einem Master of Advanced Studies (MAS) abgeschlossen, die Diplomstudiengänge
mit einem Diploma of Advanced Studies (DAS) und die Zertifikatslehrgänge mit einem Certificate of Advanced
Studies (CAS).
Zusätzlich werden ausserhalb des Hochschulbereichs verschiedene
bank- und finanzrelevante Weiterbildungen angeboten (Berufs- und höhere Fachprüfungen, Internationale
Verbandszertifikate etc.).
Weitere Informationen und Links finden Sie
unter Weiterbildungen. |
Universitäre Hochschulen - Master
Für
Banken und Finanzinstitute sind vor allem die Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften und Recht,
aber auch die exakten Wissenschaften (Mathematik, Informatik etc.) wichtig.
Die
Schweizer Universitäten arbeiten derzeit intensiv an der Neuordnung ihrer Lehrgänge gemäss den Prinzipien
der sog. Bologna-Deklaration. Bachelor- und das Masterstudium ersetzen auch im universitären Bereich
das bisherige einstufige Diplom- resp. Lizentiatstudium.
Für den Master-Studiengang
ist ein Bachelorabschluss erforderlich. Der Masterstudiengang dauert 1-2 Jahre und schliesst mit dem
Master ab.
Weitere Informationen und Links finden
Sie unter www.crus.ch |
Fachhochschulen - Master
Fachhochschulen
sind gemäss entsprechendem Bundesgesetz von 1995 Ausbildungsstätten, welche auf einer beruflichen Grundausbildung
aufbauen. Durch praxisorientierte Diplomstudien auf zwei Stufen (Bachelor und Master) bereiten sie auf
berufliche Tätigkeiten vor, welche die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern.
Masterstudiengänge
vermitteln zusätzliches vertieftes und spezialisiertes Wissen. Sie können frühestens nach einer Studienleistung
von anderthalb Jahren abgeschlossen werden. Die Zulassung zum Fachhochschulstudium auf der Masterstufe
setzt ein Bachelordiplom oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss voraus.
Für
die Banken sind die Studienrichtungen Wirtschaft / Business Administration sowie Banking + Finance von
besonderer Bedeutung.
Weitere Informationen und
Links finden Sie unter Fachhochschulen. |
Universitäre Hochschulen - Bachelor
Für
Banken und Finanzinstitute sind vor allem die Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften und Recht,
aber auch die exakten Wissenschaften (Mathematik, Informatik etc.) wichtig. Der erste Abschluss ist
in der Regel der Bachelor-Abschluss, der die Voraussetzung für weiterführende Studien (Master, Doktorat)
bildet.
Die Schweizer Universitäten arbeiten derzeit intensiv an der
Neuordnung ihrer Lehrpläne gemäss den Prinzipien der sog. Bologna-Deklaration. Bachelor- und das Masterstudium
ersetzen auch im universitären Bereich das bisherige einstufige Diplom- resp. Lizentiatstudium. Nach
insgesamt drei Jahren kann das Studium mit dem Bachelor abgeschlossen werden. Der Bachelor-Abschluss
stellt vor allem eine erste wissenschaftiche Grundlage dar und ist Voraussetzung für die Vertiefung
und Spezialisierung im Masterstudium. Der Bachelor-Abschluss soll jedoch auch als Erstabschluss gelten,
der einen Übertritt ins Berufsleben erlaubt. Weitere
Informationen und Links finden Sie unter www.crus.ch |
Fachhochschulen - Bachelor
Fachhochschulen
sind gemäss entsprechendem Bundesgesetz von 1995 Ausbildungsstätten, welche auf einer beruflichen Grundausbildung
aufbauen. Durch praxisorientierte Diplomstudien auf zwei Stufen (Bachelor und Master) bereiten sie auf
berufliche Tätigkeiten vor, welche die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern.
Bachelorstudiengänge
sind gemäss Fachhochschulgesetz in der Regel berufsqualifizierend und lösen das bisherige Fachhochschuldiplom
ab. Sie führen frühestens nach einer Studienleistung von 3 Jahren zum Abschluss (beim berufsbegleiteteten
Bachelor nach 4 Jahren). Erste Bachelor-Studiengänge an Fachhochschulen starteten im Wintersemester
2005.
Für die Banken ist die Studienrichtung Business
Administration mit Vertiefung Banking + Finance von besonderer Bedeutung.
Weitere
Informationen und Links finden Sie unter Fachhochschulen. |
Höhere Fachschule Bank und Finanz HFBF
Der
Bildungsgang
Bank und Finanz HFBF stellt eine praxisorientierte Weiterbildung dar. Die Ausbildung dauert 3 Jahre
(berufsbegleitend) und schliesst mit dem eidgenössischen Diplom „dipl. Bankwirtschafter HF / dipl. Bankwirtschafterin
HF“ ab. Sie vermittelt ihren Absolventinnen und Absolventen die Kompetenzen, die sie befähigen, in ihrem
Bereich selbständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen. Der Unterricht baut auf den Kenntnissen
einer abgeschlossenen kaufmännischen Grundbildung Bank oder einer gleichwertigen Bildung auf.
Weitere
Informationen und Links finden Sie unter HFBF. |
Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen
In
der Schweiz absolvieren jährlich mehrere hundert Personen bei verschiedenen Instituten eine Bank- und
Finanzausbildung für Mittelschulabsolventen. Die Ausbildungsgänge dauern eineinhalb bis zwei Jahre.
Die Absolventinnen und Absolventen werden mit mehreren Praxiseinsätzen in verschiedenen Bereichen des
Bankgeschäfts und theoretischer Bankgrundausbildung gezielt auf Berufseinsätze in den Banken vorbereitet.
Erfolgreiche
Absolventen der Ausbildung erhalten ein SBVg-Diplom.
Weitere Informationen
und Links finden Sie in den Rubriken Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen
und www.cyp.ch. |
Kaufmännische Grundbildung Bank mit Berufsmaturität
(Profil M)
Die
Kaufmännische Grundbildung ist die zentrale Bank-Grundbildung. Sie dauert drei Jahre. Die theoretische
und praktische Ausbildung im Betrieb erfolgt innerhalb der Bank und in Bildungsinstitutionen nach einem
Ausbildungsprogramm, welches auf den Modell-Lehrgang Bank der Schweizerischen Bankiervereinigung abgestützt
ist. An der kaufmännischen Berufsschule werden grundlegende wirtschaftliche und kaufmännische Kenntnisse
vermittelt, welche für eine kaufmännische Tätigkeit benötigt werden. Die lehrbegleitete kaufmännische
Berufsmatura bietet eine vertiefte schulische Allgemeinbildung.
Die Kaufmännische
Grundbildung bei einer Bank eröffnet ohne weitere Bedingungen den Zugang zur HFBF (vgl. Rubrik HFBF).
Das
Berufsmaturitätszeugnis ermöglicht den prüfungsfreien Eintritt in eine Fachhochschule (Bachelor-Studium).
Weiterführende
Informationen finden Sie unter den Rubriken Kaufmännische Grundbildung
und www.cyp.ch. |
Kaufmännische Berufsmatura
Die
Kaufmännische Berufsmatura bietet eine vertiefte schulische Allgemeinbildung. Sie kann im Anschluss
an die Grundbildung absolviert werden und dauert berufsbegleitend zwischen eineinhalb und zwei Jahren,
als Vollzeitausbildung ein Jahr. Das Berufsmaturitätszeugnis ermöglicht den prüfungsfreien Eintritt
in eine Fachhochschule (Bachelor-Studium). |
Gymnasiale Maturität
Die gymnasiale
Matura ermöglicht
den Zugang zu allen Studiengängen an den kantonalen Universitäten sowie an Eidg. Technischen Hochschulen
(ETHs). Mit dem Maturabschluss und einem mindestens einjährigen Berufspraktikum wird ebenfalls der Zugang
an die Fachhochschule gewährt. |
Handelsmittelschule
Handelsmittelschulen
vermitteln in einem in der Regel dreijährigen Lehrgang eine erweiterte Allgemeinbildung und eine fachliche
Schulung, welche die Schüler auf eine berufliche Tätigkeit in einer kaufmännischen Unternehmung, einem
Dienstleistungsbetrieb oder einer Verwaltung vorbereitet. Der Abschluss ist rechtlich gleichwertig zum
Fähigkeitszeugnis Kaufmann / -frau.
Um nach der
Handelsmittelschule einen Bachelor an einer Fachhochschule zu besuchen, braucht es zusätzlich den Abschluss
der kaufmännischen Berufsmatura. |
Kaufmännische Grundbildung Bank (Profil E)
Die
Kaufmännische Grundbildung ist die zentrale Bank-Grundbildung. Sie dauert drei Jahre. Die theoretische
und praktische Ausbildung im Betrieb erfolgt innerhalb der Bank und in Bildungsinstitutionen nach einem
Ausbildungsprogramm, welches auf den Modell-Lehrgang Bank der Schweizerischen Bankiervereinigung abgestützt
ist. An der kaufmännischen Berufsschule werden grundlegende wirtschaftliche und kaufmännische Kenntnisse
vermittelt, welche für eine kaufmännische Tätigkeit benötigt werden.
Die
Kaufmännische Grundbildung bei einer Bank eröffnet ohne weitere Bedingungen den Zugang zur HFBF (vgl.
Rubrik HFBF).
Weiterführende
Informationen finden Sie unter den Rubriken Kaufmännische Grundbildung
und www.cyp.ch. |
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