SwissBanking
Das Online-Magazin der Schweizerischen Bankiervereinigung
2015/09/24 12:35:00 GMT+2

Sektionen

Message
Wahlen 2015: Chance für die Banken

Wahlen 2015: Chance für die Banken

Der Finanzplatz wird umgebaut und braucht darum eine starke Interessenvertretung. In der Sonderausgabe insight Wahlen 2015 präsentieren sich Bankangestellte, die für einen Sitz im Parlament kandidieren.

Die National- und Ständeratswahlen am 18. Oktober 2015 bieten die Chance, finanzplatznahe Kandidierende im Parlament zu bestätigen oder neu zu wählen und so die Zukunft der Branche mitzubestimmen. Die Wählerinnen und Wähler geben ihre Stimme sinnvollerweise jenen Personen, von denen sie glauben, dass sie die wichtigen Anliegen optimal vertreten werden. Die Wählenden, die den Finanzplatz stärken wollen, werden sich also für diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden, die sich für die Banken einsetzen.

Bankangestellte unter den Kandidierenden

Durch die Wahl dieser Kandidaten erhöht sich die Chance, dass die Anliegen der Banken in Bern künftig einfacher Gehör finden. Unter den Kandidierenden sind auch einige Branchenvertreter: In einer insight-Sonderausgabe präsentieren sich Bankangestellte, die sich nebenberuflich politisch engagieren und künftig die Geschicke des Landes mitbestimmen möchten.

Zweck der Politik ist, die Zukunft der Schweiz zu gestalten.

Erst viele Einzelinteressen zusammen ergeben das Volksinteresse

Die Aufgabe einer Politikerin oder eines Politikers ist die Vertretung von Einzelinteressen. Das so oft beschworene und als in Stein gemeisselt betrachtete „Volksinteresse“ kommt erst durch eine breite Diskussion und durch die intensive Auseinandersetzung mit den Einzelinteressen zustande. Zweck der Politik ist, die Zukunft der Schweiz zu gestalten – und das Parlament dient als Plattform des Interessenausgleichs. Je breiter die Teilnehmerschaft am Diskurs, desto eher wird das Gesamtinteresse erreicht. Es ist also geradezu die demokratische Pflicht von Einzelinteressen, am Diskurs teilzunehmen.

Neue Grossprojekte brauchen gute Interessenvertretung

Alle, die beruflich auf dem Finanzplatz engagiert sind, haben auch ein Einzelinteresse, nämlich optimale Rahmenbedingungen für die Banken. Diese wurden in den letzten Jahren neu kalibriert. Doch diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen: Auch in der nächsten Legislatur gibt es grosse regulatorische Baustellen, wie etwa die Überarbeitung des Finanzmarktrechts. Auch die Neuregelung des Nachbarschaftsverhältnisses mit der EU bedarf grosser politischer Investitionen. Die Finanzbranche ist davon unmittelbar betroffen. Klar ist also: Die Unternehmen dieses bedeutenden Wirtschaftszweigs – und ihre Mitarbeitenden – brauchen auch in der kommenden Legislatur eine starke, kohärente Interessenvertretung in Bern.

Es gibt etwas zu gestalten: die Zukunft der Branche.

Zwar wird wohl auch dieses Mal eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer der Wahlurne fern bleiben. Dazu sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Banken aber nicht gehören, denn es gibt etwas zu gestalten: die Zukunft der Branche.